Zischup-Interview
"Das Wetter war mir fremd"
Chiamaka Chizobam verließ ihr Heimatland, um nach Deutschland zu kommen, wo sie ein neues Leben startete. Lara Garcia Büchner, Schülerin der Klasse 8a des Goethe-Gymnasiums, hat sich ihre Geschichte erzählen lassen.
Lara Garcia Büchner, Klasse 8a, Goethe-Gymnasium & Freiburg
Do, 6. Aug 2015, 14:50 Uhr
Schülertexte
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Zischup: Warum haben Sie Ihr Land verlassen und warum kamen Sie nach Deutschland?
Chizobam: Ich kam nach Deutschland, um Deutsch und einen Beruf zu erlernen.
Zischup: Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie in Deutschland ankamen?
Chizobam: Als ich nach Deutschland kam, war ich zufrieden. Die Menschen waren sehr nett zu mir. Das Wetter war mir fremd, es war zu kalt für mich. Ich empfinde es auch als sehr ruhig hier, denn in meiner Heimat ist es an den meisten Orten laut und geräuschvoll, aber hier ist es sehr still. Die Verkehrsmittel sind auch wirklich gut hier, genauso wie die
Energieversorgung.
Zischup: Wie geht es Ihnen in Deutschland und wie fühlen Sie sich hier?
Chizobam: Mir geht es gut, obwohl ich meine Familie in Nigeria vermisse. Aber hier sind auch Menschen, die mich mögen und unterstützen. Besonders meine
Stiefmutter.
Zischup: Wie hat sich Ihr Leben verändert? Gibt es Unterschiede zu Ihrem alten Leben in Nigeria?
Chizobam: Ja, das Wetter ist ganz anders sowie die Verkehrsmittel und die Energieversorgung. Auch die Menschen sind anders. Ich habe bemerkt, dass jeder hier sein eigenes Leben führt. In Nigeria macht man alles gemeinsam und ist öfters in Gesellschaft.
Zischup: Würden Sie gerne in Ihre Heimat zurückkehren?
Chizobam: Ja, ich würde gerne meine Heimat und meine Eltern besuchen.
Zischup: Und was sind Ihre Wünsche für die Zukunft?
Chizobam: Ich wünsche mir, gut Deutsch sprechen zu können und zu studieren oder einen guten Beruf zu erlernen.