Erklär's mir

Was ist eine WG?

In den Kleinanzeigen der Zeitungen findet man den Begriff häufig: "WG-Zimmer gesucht" heißt es da. Was sich dahinter oft verbirgt? Studierende, die ein bezahlbares Quartier suchen.  

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Gemeinsam Kartoffeln schälen: eine WG von Älteren  | Foto: Thomas Frey (dpa)
Gemeinsam Kartoffeln schälen: eine WG von Älteren Foto: Thomas Frey (dpa) 

WG ist die Abkürzung für Wohngemeinschaft. Dahinter verbirgt sich eine Idee des Zusammenlebens von Menschen, die nicht verwandt sind, aber in einer ähnlichen Lebenssituation. Etwa Studierende oder Auszubildende, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, aber noch kein oder nur wenig eigenes Geld verdienen. Sie mieten zu mehreren eine größere Wohnung und zahlen alle für ein eigenes Zimmer und die gemeinsame Nutzung von Küche, Bad, vielleicht einem Wohnzimmer. Das ist vor allem praktisch – aber auch schön, wenn sich die Menschen in der WG gut verstehen. Aber nicht nur junge Menschen leben in einer WG – das ist auch was für Ältere. Zum Beispiel dann, wenn die Kinder eines Paares erwachsen und ausgezogen sind und das Haus für zwei Leute zu groß geworden ist. Oder wenn ein Partner gestorben ist. Wichtig in einer WG ist, dass jede und jeder sein eigenes Zimmer hat, um sich zurückzuziehen und allein zu sein. Und es sollte Räume geben, in denen man mit den Mitbewohnern gemeinsam Zeit verbringen kann.

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