Zwei Wissenschaftlerinnen haben vor acht Jahren eine Entdeckung gemacht, die viele Forscher für eine Sensation halten: die Genschere. Jetzt haben sie dafür den Nobelpreis bekommen.
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Die französische Genforscherin Emmanuelle CharpentierFoto: Kay Nietfeld (dpa)
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und die amerikanische Forscherin Jennifer Doudna haben die sogenannte Genschere entwickelt und dafür jetzt den Nobelpreis für Chemie erhalten. Foto: Alexander Heinl
Das ist die höchste Auszeichnung, die man als Wissenschaftler bekommen kann. Viele Forscher glauben, dass mit Hilfe der Genschere schwere Krankheiten besiegt oder Pflanzen entwickelt werden können, die zum Beispiel mit Hitze und Trockenheit besser zurechtkommen. Die beiden Wissenschaftlerinnen haben ein Werkzeug entwickelt, mit dem sich Erbgut präzise verändern lässt – wie mit einer Schere. Das Erbgut (oder Genom) ist wie ein Text, in dem geschrieben steht, wie ein Tier oder eine Pflanze aussieht und wie sie funktionieren. Jeder trägt dieses Erbgut in sich. Verändert man das Erbgut einer Pflanze mit Hilfe der Genschere, dann verändern sich die Nachkommen dieser Pflanze.