Die größte Menge seit Sturm Lothar
Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Lahr-Seelbach ist mit dem Jahr 2024 zufrieden. Ein Holzlager soll helfen, den Pestizideinsatz zu verringern. .
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In der Versammlung ging es um die häufigere Nutzung der Zwischenlagerung von Kalamitätsholz. Dafür stehe ein Trockenlager auf städtischem Gelände zur Verfügung. Die Idee ist, das Schadholz nicht mehr schadstoffbehandelt im Wald zu belassen, sondern es ohne Spritzmittel mit den Käfern aus dem Wald zu schaffen und zwischenzulagern. Ziel ist, ökologischer zu arbeiten und Abstand von Insektiziden zu nehmen. Der Vorsitzende Hubert Schätzle regte die Mitglieder zu einem Testlauf an. Laut Jakob Franz, Forstbezirksleiter im Landratsamt Ortenaukreis, würden die Transportkosten bezuschusst.
Die Jahresbilanz wies einen Absatz von rund 18.500 Festmetern auf (Vorjahr: 16.100). Das sei die höchste Menge, die seit dem Sturm Lothar vermarktet wurde, so Fries. Bei über 600 Lkw-Fuhren wurden unter anderem 8000 Festmeter Nadelstammholz, 2500 Festmeter Laubstammholz und 1700 Festmeter Douglasie und Kiefer auf den Markt gebracht. Einen Anteil hatte das Kalamitätsholz, bei der Tanne waren es 55 Prozent, bei der Fichte 31 Prozent. Der Einschlag brachte einen Gewinn von 15.600 Euro, insgesamt sei die FBG mit der Finanzlage sehr zufrieden.
Revierleiter Fries informierte, dass die Holzpreise zu Jahresbeginn "deutlich gestiegen" seien, der Bedarf der Sägewerke sei hoch und es gebe eine gute Vermarktungssicherheit. Jakob Franz stellte verschiedene Themen zur Fortbildung vor. Die Mitglieder entschieden sich für die Bereiche "Jungdurchforstung Laubholz" und "Waldbau, Waldumbau, Vorbau".