Invasive Art

Asiatische Hornisse breitet sich in Basel und Baselland weiter aus

Immer mehr Asiatische Hornissen werden in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land gesichtet. Die invasive Art dürfte sich trotz Bekämpfung weiter ausbreiten, schätzen die Fachleute.  

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Eine Königin  der Asiatischen Hornisse  | Foto: Boris Roessler (dpa)
Eine Königin der Asiatischen Hornisse Foto: Boris Roessler (dpa)

In den Kantonen Basel-Stadt und Baselland sind im vergangenen Jahr 57 Nester der Asiatischen Hornisse fachgerecht entfernt worden. Dies dank zahlreicher Meldungen aus der Bevölkerung, wie die Kantone mitteilten. Dennoch breitet sich die invasive Hornissenart weiter aus. 22 der entfernten Nester befanden sich auf dem Kantonsgebiet von Basel-Stadt. Erwartungsgemäß habe die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse jedoch nicht vollständig verhindert werden können, hieß es weiter. Auch habe es 2025 bereits erste Sichtungen gegeben.

Die Asiatische Hornisse breitet sich seit 2017 in der Schweiz aus. Die invasive Art stelle eine ernsthafte Bedrohung fürHonigbienen, Wildbienen und andere bestäubende Insekten oder die Landwirtschaft dar. Durch eine frühzeitige Entfernung der Nester sollen Schäden so gering wie möglich gehalten werden. Die Suche und Bekämpfung der Asiatischen Hornisse gestaltet sich aber äußerst aufwendig. Bei der Suche komme die sogenannte Radio-Telemetrie zum Einsatz: Asiatische Hornissen werden eingefangen und mit einem Mini-Sender versehen, damit ihr Rückflug zum Nest verfolgt werden kann. In bebauten Gebieten ist der Einsatz von Radio-Telemetrie aber oft nicht möglich. Die meisten Nester in Basel-Stadt konnten Fachpersonen daher nur aufgrund einer direkten Sichtung finden.

Der Kanton Baselland gab 2024 derweil etwas mehr als 50.000 Franken für die Bekämpfung der Hornissenart aus. In den nächsten Jahren müsse mit einer deutlichen Zunahme der Asiatischen Hornisse in der Region gerechnet werden, teilte das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt mit. Eine selbstständige Bekämpfung der Nester solle unterlassen werden, weil die Hornissen diese vehement verteidigen würden.

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