BZ-Interview
Wie steht es um die Bahninfrastruktur in der Region Basel?
BZ-INTERVIEW: Patrick Leypoldt, Geschäftsführer des Agglo Vereins Basel, zum Ausbau der Bahninfrastruktur in der Region Basel.
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BASEL. Vor 13 Monaten hat die Schweiz das Programm zur Finanzierung und dem Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) beschlossen. Damit werden Erhalt und Entwicklung großer Bahninfrastruktur von 2016 an vor allem nationale Aufgabe. Ein Instrument dafür ist das strategische Entwicklungsprogramm (Step), das stufenweise realisiert wird. Auch die Planungsregion Nordwestschweiz, also die Kantone Basel-Stadt und Land, Aargau, Jura, Solothurn und Bern haben für dessen Etappe 2030 ein Ausbauszenario erarbeitet. Michael Baas hat Patrick Leypoldt, Geschäftsführer des federführenden Vereins Agglo Basel, zum Stand gefragt?
BZ: Herr Leypoldt, gerüchtweise wird kolportiert, dass die Ausbauprojekte für die Bahninfrastruktur in der Nordwestschweiz im schweizinternen Wettbewerb um das – wie meist – knappe Geld schlechte Karten hätten, allen voran das "Herzstück". Wie stellt sich die Lage dar?Leypoldt: Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat klare Spielregeln für den Fabi-Prozess definiert. Danach sind im ersten Schritt gar keine konkreten Infrastrukturprojekte zu benennen, sondern Angebotsziele – also welcher Takt auf welcher Strecke gelten soll und welche Linie wohin ...