Infrastruktur
Warum das Abwasser des Europa-Parks in Rust vom übrigen Dorf abgekoppelt wird
Der neue Schmutzwassersammler in Rheinweg in Rust ist in Betrieb gegangen. Er koppelt das Abwasser des Europa-Parks und der parkeigenen Hotels von dem des übrigen Dorfs ab.
Fr, 7. Feb 2025, 17:30 Uhr
Rust
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![Die Druckleitung befördert das Abwasser Richtung Verbandssammler. | Foto: Gemeinde Rust Die Druckleitung befördert das Abwasser Richtung Verbandssammler. | Foto: Gemeinde Rust](https://ais.badische-zeitung.de/piece/18/57/d5/bb/408409531-w-640.jpg)
Der neue Schmutzwassersammler koppelt das im Europa-Park und in den parkeigenen Hotels erzeugte Abwasser von der restlichen Kanalisationsinfrastruktur des Dorfs ab. "Dadurch kommt es zukünftig nicht mehr zu unschönen und geruchsintensiven Abwasserüberschwemmungen im Rheinweg und in der Austraße", erklärt Bürgermeister Klare. Die an der Kapazitätsgrenze verlaufende Abwassersituation in Rust gehöre damit der Vergangenheit an. Dies sei ein riesiger Fortschritt für die Gemeinde, so Klare.
Der gesamte Schmutzwassersammler umfasst nach Angaben der Gemeinde einen 100 Meter langen Staukanal, der ein Volumen von 200 Kubikmeter (200.000 Liter) Abwasser aufnehmen kann und vom Rheinweg in Richtung Norden verläuft. Im Schacht am Ende des Staukanals befinden sich zwei Pumpen, die das Abwasser in die Druckleitung befördern. Die Schmutzwasser-Druckleitung ist wiederum 930 Meter lang. Ein 130-Meter-Kanal verbindet den neuen Ruster Schmutzwassersammler schließlich mit dem Verbandsammler, der sich auf der Gemarkung der Gemeinde Kappel-Grafenhausen befindet.
Bürgermeister Klare dankt in der Pressemitteilung allen, die zum reibungslosen Bauablauf beigetragen haben, darunter der Sonntag Baugesellschaft für die Errichtung des Staukanals, der Vogel Bau GmbH und deren Subunternehmen für das Verlegen der Druckleitung sowie der Keller Industriemontagen GmbH für die Installation der Pumpanlage und der zugrundeliegenden Technik. Dank gehe zudem an das Ingenieurbüro Keller aus Riegel für die Gesamtplanung und an Bauamtsleiterin Melanie Graß für die Koordination dieser Großmaßnahme.