Gemeinderat

Freiburger Stadträte bringen Machbarkeitsstudie für Eishalle auf den Weg

Der Gemeinderat Freiburg hat einstimmig für eine Machbarkeitsstudie votiert, die zeigen soll, ob und zu welchen Kosten die Eishalle saniert werden kann. Auch der EHC müsse seinen Beitrag leisten.  

Mail

Wir benötigen Ihre Zustimmung um BotTalk anzuzeigen

Unter Umständen sammelt BotTalk personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.

Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.

Akzeptieren
Mehr Informationen
Ein Sanierungsfall: die Echte-Helden-Arena in Freiburg  | Foto: Thomas Kunz
Ein Sanierungsfall: die Echte-Helden-Arena in Freiburg Foto: Thomas Kunz

Sie saßen oben auf der Empore und verfolgten gespannt die Abstimmung im Gemeinderat: Etwa 40 Fans des EHC Freiburg, viele Kinder im Trikot, verfolgten die Argumente, die die Stadträtinnen und Stadträte vorbrachten. Die große Mehrheit war sich in einer Sache einig: Eigentlich wäre eine neue Eishalle die beste Lösung. Doch dafür würden 60 Millionen Euro benötigt. Nun sollte am Dienstag der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie auf den Weg bringen, die die Frage klären soll, ob die Echte-Helden-Arena saniert werden kann und wie viel das kosten würde. Das tat er dann auch einstimmig.

"Auf der Empore wollen viele wissen, wie es mit der Eishalle weitergehen wird", sagte Baubürgermeister Martin Haag. Die mit den Verantwortlichen geführten Gespräche seien sehr vertrauensvoll gewesen. Die Frage ist: "Lässt sich das, was wir für den Eissport in Freiburg brauchen, realisieren?"

Petra Himmelspach-Haas von den Grünen betonte, Ziel sei eine multifunktionale, barrierefreie Arena. Mit der Machbarkeitsstudie gehe kein Automatismus einher – "der EHC wird seinen Beitrag leisten müssen", so Himmelspach-Haas. Der Gemeinderat werde sich das Ergebnis der Machbarkeitsstudie wohlwollend, aber auch kritisch anschauen. "Das ist kein Selbstläufer."

Stefan Schillinger (SPD) stellte klar: "Wir schulden es den Nutzerinnen und Nutzern, eine Entscheidung herbeizuführen." Die Fraktion könne sich eine Stadt ohne Eissport nicht vorstellen. Auch Gregor Mohlberg (Esfa) bekannte sich zur Eishalle. Allerdings müsse genau geprüft werden, ob etwa Lärmschutzvorgaben eingehalten würden. "Es muss schnell ein realistischer Weg gefunden werden."

Schlagworte: Petra Himmelspach-Haas, Gregor Mohlberg, Stefan Schillinger
PDF-Version herunterladen Fehler melden

Weitere Artikel