Nördlich von Karlsruhe wird nach Erdöl gebohrt. Die Förderfirma reaktiviert alte Felder und hofft auf eine hervorragende Qualität. Mehr als 65 historische Ölfelder sind im Rheintal bekannt.
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Das Mobiltelefon geben Sie bitte mir", sagt Projektleiter Klaus Stuhlberger, bevor wir die Treppe am Bohrturm hochsteigen. Kommandositz, Monitore, Knöpfchen, Regler, Steuersticks – die kleine Kabine sieht aus wie ein Cockpit. Hier ist die Schaltzentrale der Anlage, von hier aus werden die Bohrmeißel gesteuert. Und unmittelbar daneben befindet sich ein Zugang zum Bohrloch. Da geht es dann sozusagen hinab in die Tiefen des Oberrheingrabens. Dorthin, wo sich im Lauf der Jahrmillionen der poröse Sandstein des "Unteren Tertiär" mit Erdöl vollgesogen hat. In der kleinen Kabine herrscht Explosionsgefahr, theoretisch zumindest. Ein Mitarbeiter trägt ein Gaswarngerät bei sich. Der Besucher hat verstanden: Die Sicherheitsbestimmungen sind sehr streng hier.
Wir sind in Graben-Neudorf im Norden Badens. In der Gemeinde, 30 Kilometer von Karlsruhe entfernt, baut die Rhein-Petroleum gerade eine ...