20 Kubikmeter Abfall eingesammelt
Der Lahrer Stadtputz war wieder ein Erfolg. Schulen, Kitas, Vereine, Firmen und private Gruppen packten an – insgesamt 2500 Menschen waren beteiligt.
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Ein Beispiel ist die städtische Kita Lotzbeckstraße, aus der zwei Gruppen an der Müllsammelaktion teilgenommen haben. Die Erzieherinnen und Erzieher haben im Vorfeld mit den Kindern besprochen, was Müll ist und wie er richtig entsorgt wird. So wurden die Kinder für die unterschiedlichen Müllsorten und die Relevanz der Wiederverwertung sensibilisiert. Sie lernten, dass sich Plastik im Gegensatz zu Naturprodukten nicht von selbst zersetzt und daher schädlich für die Umwelt ist – vor allem, wenn es nicht im Mülleimer landet.
An zwei Tagen haben sich dann jeweils zwölf Kinder mit den pädagogischen Fachkräften auf den Weg gemacht, um die Stadt zu säubern. Ausgerüstet waren sie mit Warnwesten, Handschuhen und Müllzangen sowie Tüten und einem Bollerwagen für die Abfälle. Die Kinder sammelten liegen gelassenen Müll von Straßen, Fahrradwegen und Grünflächen. Dabei kamen viele Fragen bei ihnen auf: Warum schmeißt jemand Müll auf die Straße? Wie kann man den Müll übersehen? Warum sammelt man den Müll nicht auf? Mit vollen Müllsäcken ging es zur Kita zurück.
Als ein Ergebnis des "Runden Tisch Sauberes Lahr" findet der Lahrer Stadtputz immer abwechselnd mit der Ortenauer Kreisputzete statt. Nächstes Jahr gibt es wieder die Lahrer Putzete im Rahmen der Ortenauer Kreisputzete.
"Es ist nicht selbstverständlich, dass Ehrenamtliche den Müll von anderen einsammeln. Zudem ist es schade, dass so viele Menschen ihren Abfall einfach in die Landschaft werfen", sagt Mathias Pieper von der Abteilung Grün und Umwelt, der den Lahrer Stadtputz organisiert hat. "Besonders der Lerneffekt bei den jüngeren Teilnehmenden war und ist immer noch groß. Ich hoffe persönlich, dass es irgendwann auch mal beim Letzten ankommt, dass dies keine Art ist, wie man mit unserer Umwelt umzugehen hat."