Leserbrief: Will man abhängig sein von Atomkraft?

Mail

Wir benötigen Ihre Zustimmung um BotTalk anzuzeigen

Unter Umständen sammelt BotTalk personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.

Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.

Akzeptieren
Mehr Informationen
WINDPARK ZELLER BLAUEN
Ein Leser schreibt zum BZ-Bericht "Eine Katastrophe für Käsern" vom 26. März:
Katastrophe! Ja, wir haben zurzeit einige in der Welt. Aber der Bau von Windanlagen zur nachhaltigen Erzeugung von Energie in der Nähe von Käsern ist wohl das Wenigste davon. Will man wirklich abhängig sein von Atomkraft, mit der Gefahr einer Tschernobyl-Katastrophe? Oder zumindest mit dem Eingraben von strahlendem Abfall in dem Berg neben Käsern? Wir waren schon eine Zeit lang abhängig von Energieimport aus echten Diktaturen, z.B. Russland und Iran. Das war echt eine Anti-Öko-Diktatur. Wenn wir im eigenen Land nachhaltige Energie erzeugen können, ist das ein großer Vorteil...auch für die Pfaffenberger. Abgesehen von den konkreten Gefahren, hört man oft von Landschaftsverschandelung, von "Umzingelung" des Dorfs. Umzingeln ist natürlich ein Wort aus dem Militärbereich, was hier gar nicht passend ist, deutet aber auch auf das Bauen rund um das Dorf. Das ist hier gar nicht vorgesehen! Und überhaupt, ist die angeblich unberührte Schönheit der Natur allen wirklich so wichtig? Gibt es lautstarke Proteste gegen Skianlagen? Gegen Freizeitparks? Gegen Autobahnen? Gegen Hochspannungsleitungen? Lassen wir lieber die Kirche im Dorf. Und wenn es in Pfaffenberg keine Kirche gibt, dann zumindest den Dorffrieden und die Zukunft unserer nachhaltigen Energieversorgung.
Paul Hailperin, Zell-Riedichen
Schlagworte: Paul Hailperin
Zeitungsartikel herunterladen Fehler melden

Weitere Artikel