Neue Kinderklinik in Freiburg
Gar nicht so sehr wie ein Krankenhaus
In Freiburg zieht in diesen Tagen ein ganzes Krankenhaus um: die Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums. Für das Krankenhaus wurde ein neues Gebäude gebaut, größer, heller und bunter als das alte. Schauen wir doch mal rein!
Sa, 28. Sep 2024, 10:26 Uhr
Neues für Kinder
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"Uns war wichtig, dass sich die Kinder und ihre Eltern hier wohlfühlen können, dass es viel Licht gibt und es schön und freundlich aussieht", sagt Vraetz. Deshalb gibt es zum Beispiel mehrere Innenhöfe, durch die Tageslicht in die Räume fällt. Gleich die Decke in der Eingangshalle ist praktisch eine riesige Lampe, bemalt mit bunten Bildern und Formen. Überhaupt ist vieles bunt und sieht fröhlich und gar nicht so sehr nach Klinik aus.
Die Decke im Eingang wurde von einem Künstler gestaltet. Und es gibt noch viel mehr Kunstwerke extra für Kinder. Zum Beispiel Sitzmöglichkeiten vor der Klinik, die an fliegende Teppiche erinnern, beklebt mit Mosaiksteinchen. Oder die Wartemöbel in der Eingangshalle, die aussehen wie lange Parkbänke, aus denen ein Riese eine Bank-Spirale zum Klettern und Rutschen geformt hat.
Kunstwerke sind auch an den Wänden zu sehen, in den Fluren, Untersuchungs- und Krankenzimmern. Das sind Zeichnungen, die alle irgendwas mit Freiburg und dem Schwarzwald zu tun haben. Sie sind auch an der Decke! So dass man sie sieht, wenn man im Bett liegt. Zu den Bildern wird es bald auch Geschichten zum Anhören geben, erzählt Arzt Thomas Vraetz. Und Malbücher.
Auf jeder Etage ist ein großes Spielzimmer. Dort kann man sich auch einfach treffen oder an einem Tisch malen. Es gibt Bobbycars und Dreiräder, um durch die Gänge zu fahren, und draußen einen großen Spielplatz für alle, die raus können. Auch der "Anders-Warten-Raum" ist eine Art Spielplatz. Dort kann man sich das Warten auf eine Untersuchung in einer Sitzschaukel, beim Klettern oder Durch-eine-Höhle-Kriechen verkürzen.
Die Theken, zum Beispiel beim Empfang, sind extra niedrig, damit Kinder drüber gucken können. Thomas Vraetz zeigt, wie die schweren Zimmertüren geteilt wurden: "So dass sie leichter zu öffnen sind." Und in den Krankenzimmern können die Kinder bunte Lichter einschalten.
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