"Es war verwildert"
BZ-INTERVIEW mit dem stellvertretenden Museumsleiter Detlef Zinke über 30 Jahre im Augustinermuseum.
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etlef Zinke kam 1981 ans Augustinermuseum und gehört damit zu den dienstältesten Mitarbeitern der Einrichtung, Ende des Jahres wird er in den Ruhestand gehen. Den 2010 abgeschlossenen ersten Bauabschnitt hat er maßgeblich mitgeplant. Über Veränderungen im Augustinermuseum und im Ausstellungswesen sprach der 64-jährige stellvertretende Museumsleiter mit Frank Zimmermann.
DBZ: Herr Zinke, Sie haben im März 1981 im Augustinermuseum angefangen. Wenn Sie das damalige Haus mit dem heutigen vergleichen, was fällt Ihnen da auf?
Detlef Zinke: Keine Frage, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Damals war das ein zwar atmosphärisch reiches, aber – im übertragenen Sinn – verstaubtes Museum. Wobei damals ein Buch auslag, in das Besucher euphorische Meinungsbekundungen schrieben – "so etwas Schönes hätten sie noch nie gesehen". Ich habe mich da schon gewundert, denn auch zu jener Zeit gab es andernorts Beispiele, wie man sich im Museum der Gegenwart annähern kann. Das wurde hier nicht einmal versuchsweise unternommen. Mit dem fachmännischen Blick sah man ...