"Es gibt kein Zurück"
BZ-INTERVIEW mit dem Soziologen Ulrich Beck über sein aktuelles Buch "Was zur Wahl steht".
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"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt." Der Soziologe Ulrich Beck greift in seinem viel diskutierten Essay "Was zur Wahl steht" auf die Käferparabel in Franz Kafkas Erzählung "Die Verwandlung" zurück, wenn er die fundamentalen Veränderungen in einer globalisierten Welt für die Gesellschaft und das Individuum darstellt. Was steht zur Wahl? Thomas Steiner fragte beim Autoren nach.
BZ: Herr Beck, Sie vergleichen in Ihrem Buch die Lage unserer Gesellschaft mit der von Gregor Samsa in Kafkas "Verwandlung". Ein ungewöhnlich literarischer Zugang für einen Soziologen.Ulrich Beck: Es macht Schwierigkeiten, die Theorie der "zweiten Moderne" für das Alltagsbewusstsein verständlich zu machen. Ich habe überlegt, welche Metaphern dafür in Frage kommen. ...