Der Anbau in Mahlberg kann kommen

Der Anbau am Feuerwehrgerätehaus wird nicht wie geplant möglich. Der Grund: Die Angebote für die Metallbauarbeiten liegen um mehr als das Doppelte über der Kalkulation. Stattdessen gibt es eine andere Lösung.  

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Der Beschluss am Montag im Gemeinderat war eindeutig und wurde auch von der in der Sitzung anwesenden Feuerwehrspitze befürwortet. Die Ausschreibung für die Metallbauarbeiten soll aufgehoben werden und die Planung für die zusätzliche fünfte Unterstellbox für Fahrzeuge und Geräte justiert werden. Das war auch der Vorschlag der Projektplaner vom Büro Schlager Architekten in Offenburg.

Hintergrund zur Entscheidung ist der ursprüngliche Beschluss des Gemeinderats von Anfang des Jahres, bei dem das anzuschaffende Notstromaggregat, das im Katastrophenfall das gesamte Gebäude mit Energie versorgen soll, im Inneren der neugebauten fünften Box stationiert werden soll. Vorgesehen war ein erhöhter Standort unter dem Dach für den es eine entsprechende Stahlkonstruktion benötigte. Die Statik wurde nun zum Problem. Die Konstruktion ist für geplante Kosten in Höhe von 25.000 Euro nicht zu haben, das günstigste Angebot liegt bei 84.230 Euro und damit 234 Prozent über der Kalkulation.

Die Lösung: Das Aggregat wird in einer Version angeschafft, die für eine Platzierung im Außenbereich auf der rückwärtigen Seite des Gebäudes taugt. Diese Variante fand auch die Zustimmung von Feuerwehrkommandant Thomas Obergföll. Die Entscheidung wirkt sich nun zum einen auf die Kosten für die Dachkonstruktion der neuen Box positiv aus, und auch die Kosten für das Aggregat selbst sind um etwa 20.000 Euro günstiger. Auf die Landeszuschüsse hat diese Entscheidung keine negativen Auswirkungen. Bei Kosten von nun rund 37.500 Euro für die Anschaffung des Aggregats liegt der Zuschuss bei rund 11.000 Euro, der Eigenanteil der Stadt bei 26.200 Euro, informierte Justine Jörger vom Bauamt der Stadt.

Mit dieser Entscheidung könne jetzt endlich mit dem Anbau begonnen werden , so Bürgermeister Dietmar Benz abschließend. Vergeben wurden in der Sitzung dann auch die Fassaden und Zimmerarbeiten für 104.290 Euro an die Firma Herzog aus Friesenheim. Das Angebot der günstigsten Bieterin liege zwar auch um rund 47.000 Euro über der Kalkulation. Diese Mehrkosten würden aber faktisch ausgeglichen durch Minderkosten bei den Rohbauarbeiten, die bereits vergeben wurden. Diese liegen bei 63.750 Euro und waren ursprünglich auf 122.500 Euro kalkuliert. Die nun weniger umfangreichen Metallbauarbeiten werden neu ausgeschrieben.
Schlagworte: Dietmar Benz, Justine Jörger, Thomas Obergföll
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