Vor uns die Sintflut
Im Frühjahr und Sommer 2016 folgte im Breisgau ein Starkregen nach dem anderen / Gemeinden müssen sich mit Vorbeugung befassen.
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BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD. Tritt ein Bach oder ein Fluss über die Ufer, gibt es Hochwasser. Doch Überflutungen kann es auch dort geben, wo weit und breit kein Bach zu finden ist: Wenn irgendwo ein Starkregen niedergeht, dessen Wassermassen sich in Gefälllinien sammeln und zu regelrechten Sturzfluten führen. Und damit ist künftig häufiger zu rechnen.
Im Unterschied zu anhaltenden Dauerregen, die ganze Landstriche erfassen, sind Starkregen kleinräumig und kurzzeitig auftretende Ereignisse, jedenfalls in unseren gemäßigten Breiten. Mit der Klimaerwärmung nehmen solche Starkregen offenbar zu, besonders in der Zeit vom späten Frühjahr bis in den Sommer, von Mitte Mai bis Mitte Juli. "Acht der zehn wärmsten Sommer gab es in der Zeit seit 1980", sagt Joachim Wimmer von der Wasserwirtschaft des Landratsamtes. Und mit der Wärme, so machte er bei einer Gewässertagung mit Vertretern von Bauhöfen und Bauämtern aus Kreisgemeinden in Sulzburg klar, steige auch das Risiko ...