Hauptversammlung
Sinfonisches Orchester Hochschwarzwald hat viele Ideen für kommende Konzerte
Ein positives Fazit zieht das Sinfonische Orchester Hochschwarzwald. Die Zahl der Musiker konnte in den vergangenen Jahren deutlich erhöht werden.
Di, 1. Apr 2025, 16:49 Uhr
Titisee-Neustadt
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"Die Konzerte des vergangenen Jahres können sich sehen lassen", lobte Dirigent Olaf Nießing. Angefangen mit dem Konzert für Kinder "Schilfgeschichten", das mit dem Themenschwerpunkt Rohrblattinstrumente auch für ein paar Anmeldungen an der Musikschule Hochschwarzwald sorgte. Weiter ging es mit den Sommerkonzerten und den Neujahrskonzerten. Bei letzteren traten neuerdings, jedoch nicht zum letzten Mal, Solistinnen aus den eigenen Reihen auf. Nach wie vor besteht die Problematik Probenraum. Nießing sieht Neustadt zwar angesichts des weitreichenden Einzugsgebietes als idealen Probenstandort, bemängelt jedoch die Akustik im Musikraum der Hansjakobschule. "Differenziertes Hören fällt dort schwer."
Besonderen Zuwachs gab es im Bereich der Bläser. Dies führte dazu, dass die Kosten für Gastmusiker gesenkt werden konnten, was neben Kosten für Dirigent und Stimmführung, Nachwuchsförderung und Plakate, eine der zentralen Ausgaben darstellt. Dank der Sponsoren, Fördermitglieder und Konzerteinnahmen verfüge das Orchester über ein "gutes Polster" stellt Kassenprüfer und Bratschist Jürgen Kaiser fest, weswegen grundsätzlich auf Mitgliedsbeiträge verzichtet werden kann.
Einen Überblick über die Jugendarbeit gab Alexandra Stumpf. Das Vororchester, bestehend aus fast 20 Kindern, war unter ihrer Leitung aktiv an Konzerten und Probentagen beteiligt. Somit scheint auch für die Zukunft der klassischen Musik im Hochschwarzwald gesorgt zu sein.
Für die kommenden Konzerte gibt es laut Vereinsmitteilung schon viele Ideen und Pläne. So soll im Sommer unter anderem das Cellokonzert H-Moll und die Sinfonie "Aus der Neuen Welt" von Antonín Dvorák aufgeführt werden. Des Weiteren möchte das Sinfonische Orchester den Münsterchor unterstützen, beispielsweise bei Oster- und Weihnachtsmessen, und eng mit der Musikschule kooperieren.
Julia Niedermaier bleibt weiterhin als Vorsitzende im Amt, während Sarah Feick als Stellvertreterin nach sechs Jahren im Vorstand ihre Aufgaben an Sarah Rheiner abgibt.
Mittlerweile zählen 43 Mitglieder, davon 36 aktive, zu der stetig wachsenden Gruppe an Musikern. 2019 waren es gerade einmal halb so viele.
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