Romanische Tür am Gotteshaus

Dem Verein für Heimatgeschichte liegt der Erhalt des romanischen Eingangs der evangelischen Kirche St. Leodegar besonders am Herzen. Was es damit auf sich hat, verrät eine Veranstaltung.  

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Die Doppelgemeinde Grenzach-Wyhlen feiert in diesem Jahr unter anderem die erste schriftliche Erwähnung Grenzachs im Jahr 1275, in einem Kreuzzugsabgabenverzeichnis des Bistums Konstanz. Anlässlich des Jubiläums hat sich der Verein für Heimatgeschichte etwas Besonderes einfallen lassen, was mit dem romanischen Eingang in der evangelischen Kirche zu tun hat, wie der Verein mitteilt.

Als man den Eingang mit einem gestalteten Tympanon 1997 bei der Kirchenrenovierung entdeckte und freilegen konnte, sei das "eine kleine Sensation" gewesen, erinnert sich Helmut Bauckner, der Vereinsvorsitzende. Denn das seit Jahrhunderten zugemauerte Ensemble stammt nach Aussage von Kunsthistorikern aus dem 12. Jahrhundert, "also aus der Zeit, da am Basler Münster die großartige Galluspforte entstand", wie Bauckner anmerkt. Für den Verein für Heimatgeschichte sei damals klar gewesen, dass dieses Kunstwerk aus dem Hochmittelalter sichtbar bleiben müsse. In Absprache mit dem Denkmalamt wurde der ehemalige Eingang zusätzlich so überdacht, dass er vor Regen und Sonne geschützt ist. Der Verein für Heimatgeschichte realisierte dies mit Hilfe von Sponsoren und geschichtsinteressierten Mitgliedern. Denn "Kulturgut zu erhalten", darin sehe der Verein für Heimatgeschichte einen wichtigen Auftrag und verweist auf Projekte Römervilla und Zehnttrotte.

Anlässlich des Ersterwähnungsjubiläums hat der Verein nun die Anlage reinigen und mit einer passenden Beleuchtung versehen lassen, als "Geschenk an die Gemeinde". Am Mittwoch, 26. Februar, 18.30 Uhr stellt Bauckner "dieses einmalige steinerne Dokument aus der Zeit der Kreuzzüge" vor Ort vor und weiß Interessantes darüber zu berichten.
Schlagworte: Helmut Bauckner
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