Die Menschenrechtlerin Shaherzad hat mit dem bislang letzten Charterflug für gefährdete Afghanen Deutschland erreicht. Sie berichtet von der Todesangst der verbliebenen 2600 Flüchtlinge.
Wir benötigen Ihre Zustimmung um BotTalk anzuzeigen
Unter Umständen sammelt BotTalk personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.
Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.
Shaherzad kann noch gar nicht fassen, dass sie den Taliban entkommen ist. "Bis das Flugzeug in Islamabad gestartet ist, habe ich nicht geglaubt, dass wir es nach Deutschland schaffen", sagt die afghanische Frauenrechtlerin an ihrem ersten vollen Tag in der neuen Heimat. "Ich habe immer noch das Gefühl, dass alles ein Traum ist."
Mit ihren vier Kindern ist die 41-Jährige mit dem bislang letzten Charterflug für besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen nach Deutschland gekommen. Ob es weitere Flüge geben wird, steht in den Sternen – dabei warten in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad noch rund 2600 Afghanen mit einer Aufnahmezusage der Bundesregierung.
Shaherzad war Direktorin einer Mädchenschule. Nach der erneuten Machtübernahme der Taliban im August 2021 ...