Deutsche Meister der Physik

Fünf Schüler des Hans-Thoma-Gymnasiums beweisen ihre guten Physikkenntnisse. Als Team des Phaenovum Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck wurden sie Deutscher Meister. .  

Mail

Wir benötigen Ihre Zustimmung um BotTalk anzuzeigen

Unter Umständen sammelt BotTalk personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.

Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.

Akzeptieren
Mehr Informationen
Die Teams des Phaenovums aus Lörrach b...t Baum, Florian Bauer und Pirmin Gohn.  | Foto: GYPT/Felix Wechsler
Die Teams des Phaenovums aus Lörrach bildeten Tobias Rave (von links), Emma Faßler, Arina Badanau, Johann Hoffmann, Till Kuhny, Maxim Rasch, Philipp Adelbrecht, Benedikt Baum, Florian Bauer und Pirmin Gohn. Foto: GYPT/Felix Wechsler
Beim Bundeswettbewerb des German Young Physicists’ Tournament (GYPT), der vom 7. bis 9. März im Physikzentrum Bad Honnef stattgefunden hat, stellte das Team des Phaenovum Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck erneut sein physikalisches Können unter Beweis. Das GYPT ist die deutschlandweite Physikmeisterschaft für Schülerinnen und Schüler, bei der Teams physikalische Phänomene erforschen, ihre Ergebnisse in einem zwölfminütigen, englischen Vortrag präsentieren und in wissenschaftlichen Diskussionen mit anderen Teams verteidigen.

Beim Bundeswettbewerb traten 33 Teams an, die sich in den Regional- und Online-Wettbewerben dafür qualifiziert hatten. Das Phaenovum schaffte es gleich mit zwei Teams in diese Endrunde und konnte sich in den Matches mit herausragenden experimentellen Aufbauten und überzeugenden Theorien behaupten, teilte das Phanovum in seinem Bericht über den Wettbewerb mit.

Besonders beeindruckend war demnach, dass Maxim Rasch und Benedikt Baum mit identischer Punktzahl jeweils den besten Vortrag hielten. Zusammen mit Johann Hoffmann, der wie sie ebenfalls Schüler des Hans-Thoma-Gymnasiums Lörrach (HTG) ist, bildeten sie das Team Impærium. Sie qualifizierten sich am Samstag als Beste der Vorrunde fürs Finale der besten drei Teams am vergangenen Sonntag.

Dort opponierten sie die Forschungsergebnisse einer Berliner Gruppe zum Thema Wirtz-Pumpe und stellten selbst ihre Untersuchungen eines Magnetpendels vor. Mit deutlichem Abstand setzten sie sich gegen die Teams aus Berlin und Bayreuth durch und dürfen sich nun Deutscher Physikmeister nennen. Das Phaenovum verteidigt somit diesen Titel nach 2023 und 2024 bereits zum dritten Mal in Folge. Maxim Rasch und Benedikt Baum wurden zudem als Teilnehmer mit den besten individuellen Leistungen des Wettbewerbs zum Auswahlworkshop der deutschen Nationalmannschaft eingeladen.

Ferner überzeugte das Team Rebællion, bestehend aus Till Kuhny, Philipp Adelbrecht (beide HTG) und Arina Badanau (Hebel-Gymnasium Schwetzingen), mit seinen Untersuchungen von brechenden Spaghettis, der Rayleigh-Benard-Konvektion und der Energie von Schallwellen.

Damit knüpft das Phaenovum, eines der ältesten Schülerforschungszentren in Deutschland, an seine Tradition der erfolgreichen Nachwuchsförderung an. So war 1995, also schon vor 30 Jahren, erstmals ein HTG-Schüler bei der Physik-Weltmeisterschaft angetreten.
Schlagworte: Maxim Rasch, Benedikt Baum, Arina Badanau
Zeitungsartikel herunterladen Fehler melden

Weitere Artikel