Der Chatbot soll auch Dialekt können

Die Sparkasse Offenburg-Ortenau will rasch Fortschritte beim Klimaschutz erzielen. Die Wirtschaftskrise hält die Bank nicht von Investitionen ab.  

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Die Vorstandsriege der Sparkasse (von ...r, Jürgen Riexinger und Nicole Dietl.   | Foto: Sparkasse
Die Vorstandsriege der Sparkasse (von links): Alexander Meßmer, Jürgen Riexinger und Nicole Dietl. Foto: Sparkasse
Die Zentrale der Sparkasse Offenburg/Ortenau soll schon in der kommenden Heizsaison an das Offenburger Fernwärmenetz angeschlossen werden, das sich aus Abwärme aus Industriebetrieben speist. Dies kündigte am Dienstag bei der Bilanzpressekonferenz des Finanzinstituts Vorstandsmitglied Nicole Dietl an. Damit will die Bank ihrem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden einen gewaltigen Schritt näher kommen. Auch die Solarenergie soll mit Solarmodulen auf dem Dach des Parkhauses der Zentrale ausgebaut werden.

Vorstandschef Jürgen Riexinger wertete dies als Teil der Modernisierungsstrategie seines Instituts. Um attraktiv insbesondere für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu sein, will die Sparkasse auch das Arbeitsumfeld verbessern. So fand die Bilanzpressekonferenz in der neu eröffneten Kommunikationszone der Zentrale statt. Dort können sich Beschäftigte gemütlich in den Sessel setzen, um über optimale Lösungen für den Kunden zu diskutieren. Künstliche Intelligenz sieht der stellvertretende Vorstandschef Alexander Meßmer vor allem als Mittel, um die Belegschaft von Routineaufgaben zu entlasten. Ihre virtuellen Sprachassistenten (Chatbot) trainiert das Institut so, dass sie auch tiefstes badisch verstehen, versicherte der Banker. Wer mit dem Rechner kommuniziert, kann in Zukunft sicher sein, dass er Dialekt erkennt.

Die Sparkasse investiert auch kräftig. 10 Millionen Euro fließen in einen Neubau in Ettenheim, der im Juli eröffnet werden soll. 27 Millionen Euro sind für das neue Kundenzentrum in Achern geplant, Eröffnungstermin voraussichtlich 2026. Drei Millionen Euro – eine halbe Million Euro mehr als 2023 – steckte die Sparkasse in gemeinnützige Projekte wie zum Beispiel die Schülerpotenzialanalyse, bei der in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit jungen Menschen geholfen werden soll, ihre Talente zu entdecken. Alexander Meßmer verteidigte die verringerten Nutzungszeiten von Geldautomaten. Nutzer hätten sich in der Nacht bedroht gefühlt. Auch sei die Frequenz in diesen Stunden niedrig gewesen.
Schlagworte: Alexander Meßmer, Jürgen Riexinger, Nicole Dietl
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