Böhmann
Das hätten die Sänger bedenken sollen
Nicolaj Schröder (Freiburg)
Wir benötigen Ihre Zustimmung um BotTalk anzuzeigen
Unter Umständen sammelt BotTalk personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.
Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.
AkzeptierenMehr Informationen
Es ist schon beachtlich, mit welcher unbedingten Gefolgstreue die abtrünnigen Sänger und Sängerinnen dem "Spaltpilz" Böhmann folgen und sich weiterhin von ihm für seinen eigenen Rachefeldzug gegen das Domkapitel instrumentalisieren lassen. Anstatt dem Neuanfang eine Chance zu geben, eskalieren sie weiter, nehmen die Münstergemeinde in kirchenmusikalische Geiselhaft und phantasieren von ganzheitlichen solidarischen Konzepten in der neuen Chorakademie. Am alten Standort hätten sie seit Jahren Gelegenheit gehabt, Solidarität auch mit der Stellvertretung zu zeigen und insgesamt darauf hinzuwirken, die Gräben zu schließen. Vor gut 25 Jahren hat die Erzdiözese mit enormem finanziellen Aufwand eine geradezu paradiesische Grundlage für die Chorarbeit der Domsingschule geschaffen, in dem sie das erzbischöfliche Palais umgebaut und zur Verfügung gestellt hat. Zumindest in moralischer Hinsicht besteht damit auch eine Verpflichtung der Sänger und Sängerinnen, unabhängig von der Leitungsfrage, der Münstergemeinde in Form von guter Kirchenmusik etwas zurückzugeben. Das hätten die 130 Sänger und Sängerinnen bedenken sollen, bevor sie mit den Füßen abstimmen!Nicolaj Schröder, Freiburg