Mangelnde Finanzierung
Aus für Biennale für aktuelle Fotografie - "Fehlende Mittel"
Die grenzüberschreitende Kunstschau lieferte spannende Einblicke in Bunt und Schwarz-Weiß. 2024 gab es Probleme. Jetzt soll ganz Schluss sein.
dpa
Mi, 26. Feb 2025, 3:45 Uhr
Baden-Württemberg
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Quelle: Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Die BZ-Redaktion hat diese Meldung nicht redaktionell bearbeitet.
Mannheim (dpa) - Die Biennale für aktuelle Fotografie in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg wird nach 20 Jahren nicht mehr weitergeführt. Das beschlossen die drei Städte angesichts der finanziellen Lage und der Absage der Biennale 2024, wie eine Sprecherin der Veranstalter der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Nachdem der BASF-Konzern bereits im März 2023 angekündigt habe, sein finanzielles Engagement nach 2024 zu beenden, seien "umgehend Gespräche geführt und verschiedene Wege zur Finanzierung geprüft" worden, erklärte sie. "Trotz dieser Bemühungen war es jedoch nicht möglich, die fehlenden Mittel in ausreichender Höhe einzuwerben." Daher sei der Beschluss erfolgt, die Kunstschau nicht weiterzuführen.
Die Biennale für aktuelle Fotografie fand seit 2005 alle zwei Jahre grenzüberschreitend in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) sowie Mannheim und Heidelberg (beides Baden-Württemberg) statt. Im vergangenen Jahr wurde sie vor dem Hintergrund des Gaza-Kriegs abgesagt - Grund waren "antisemitisch bewertete Posts auf der Facebook-Seite eines Kurators". Die insgesamt drei Kuratoren reagierten mit Unverständnis.
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