Wirtschaftswunder und Weihnachtswunsch
In der Kriegs- und Nachkriegszeit waren die alten Menschen besonders schlecht dran – auch in Freiburg. Eine Spurensuche.
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Seniorenbüro? Heimbeirat? Tagespflege? Fehlanzeige. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Freiburger Senioren, die nicht das Glück hatten, in einer Familie zu leben, weitgehend auf sich allein gestellt. Nachdem die Bomben am 27. November 1944 innerhalb von 20 Minuten 700 Heimplätze vernichtet hatten, wurden etwa 300 ältere Personen in der Gewerbeschule Kirchstraße versammelt und auf 42 auswärtige Heime verteilt. Viele hatten allerdings nach dem Bombenangriff gar nicht mehr den Weg ins rettende Freie geschafft.
Einige der Überlebenden kamen auf ihrer unfreiwilligen Reise sogar bis Bethel bei Bielefeld. Auf eigene Faust wurden zudem Transporte in den Schwarzwald oder umliegende Gemeinden organisiert. Eine Zeitzeugin berichtet: "Kranke alte Menschen hingen in einem Berg von Kissen völlig erschöpft mit Armen und Beinen über viel zu kleine Fahrzeugen hinaus."Unter großen Strapazen wurden einige Senioren ...