Wer hat den meisten Anspruch auf Mitleid?
Anna Woltz’ Roman "Für immer Alaska".
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Die Ich-Erzähler kommen abwechselnd zu Wort, und der Perspektivwechsel bringt neue Einsichten, zum Beispiel als Sven gleich am ersten Tag einen Anfall hat: Eben schildert Parker, wie der Junge plötzlich in der Klasse gespenstisch lacht, schmatzt und die Augen verdreht; darauf ist Sven selbst dran: "Es fühlt sich an, als würde ich aus dem Wasser auftauchen. Es ist passiert. Das kann gar nicht anders sein. (...) Alle starren mich an. Das war’s also. Ab jetzt bin ich dieser Junge aus der 7b, der einem nur leidtun kann." Stimmt gar nicht – Parker berichtet, wie sich nach Schulschluss die Mädchen immer noch über Sven unterhalten: "Sie hatten ihn sowieso schon witzig und cool gefunden, aber jetzt war er auch noch ein armer Kerl." Parkers Tarnung fliegt auf, und es kommt zwischen den beiden zur Krise. Die Kernfrage lautet: Wem gehört Alaska? Oder besser: Wer hat den größeren Anspruch auf Mitleid? "Für immer Alaska" ist die Geschichte einer Freundschaft unter Außenseitern, mitreißend erzählt, mit viel Witz und auch viel Ernst.