"Ursprünglich über 1000 Seiten"
ZISCH-INTERVIEW mit dem Freiburger Schriftsteller Hans-Werner Lüdke.
Stine Fuchs, Klasse B 3, 4 &
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Es wurde Hans-Werner Lüdke von Stine Fuchs über das von ihm verfasste Buch "Das Luftschloss über dem Fluss" interviewt, das er neulich auf einer Buchmesse präsentiert hat. Hans-Werner Lüdke wuchs in Lippe auf und studierte nach dem Abitur Medizin und Psychologie. Seit über vierzig Jahren lebt er in Freiburg.
Lüdke: Ich war 45 Jahre lang Arzt. Nun bin ich pensioniert und arbeite als Schriftsteller.
Zisch: Wann haben Sie überhaupt mit dem Schreiben begonnen?
Lüdke: Schon im Alter von fünf Jahren habe ich alles, was mir in die Hände kam, vollgeschrieben.
Zisch: Wie heißt Ihr Roman?
Lüdke: Das Luftschloss über dem Fluss.
Zisch: Worum geht es darin?
Lüdke: Es ist die Geschichte einer Familie, die auf dem Land lebt, zwischen den Jahren 1850 und 2000. Themen sind auch der Kampf zwischen Gut und Böse in der Nazizeit, sowie die Liebe.
Zisch: Wer hat das Titelblatt illustriert?
Lüdke: Die Idee stammte von mir, und ein Grafiker setzte sie um.
Zisch: Ist das Ihr erstes Buch?
Lüdke: Nein, es ist mein siebtes geschriebenes Buch und das dritte veröffentlichte.
Zisch: Ist das Ihr erster Roman?
Lüdke: Nein, das ist mein bisher dritter Roman.
Zisch: Wie lange haben Sie an dem Buch geschrieben?
Lüdke: Von 1980 bis 2012 mit Pausen dazwischen.
Zisch: Wie viele Seiten und Kapitel hat es?
Lüdke: Ursprünglich hatte es über 1000 Seiten, doch die Lektorin und ich strichen es auf 320 Seiten in sechsundsechzig Kapiteln zusammen.
Zisch: Sie waren auf der Buchmesse in Leipzig. Vor wie vielen Leuten lasen Sie vor?
Lüdke: Auf der Messe waren insgesamt 180 000 Besucher, davon hatte ich ungefähr 100 Zuhörer.
Zisch: Haben Sie dort auch Bücher verkauft?
Lüdke: Nach der Lesung habe ich ein Buch verkauft, die anderen verkauft der Verlag für mich, daher weiß ich nicht, wie viele bereits verkauft wurden.
Zisch: Signieren Sie Ihre Bücher auch?
Lüdke: Das von mir verkaufte Buch habe ich natürlich signiert. Außerdem kriegt jeder Schriftsteller von seinem Verlag mehrere Exemplare, die er selbst weiterverschenken kann. Diese signiere ich auch, und davon will ich dir auch eines geben.
Zisch: Vielen Dank für dieses Gespräch und für das Buch.