Mit Vollgas im Kart durch die Brezel

Kart-Slalom ist nicht so gefährlich wie ein Rennen auf der Rundstrecke, weil sich immer nur ein Fahrer auf der Bahn befindet.  

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Mit dem Kart um die Hütchen   | Foto: Privat
Mit dem Kart um die Hütchen Foto: Privat
Offen, einsitzig und mit einem 6,5-PS-Motor ausgestattet – das ist das Arbeitsgerät meines zehnjährigen Freundes aus Waltershofen. Er fährt Kart-Slalom in der Serie des ADAC Südbaden. In den Jahren 2018 und 2019 konnte er bereits mehrere erste Plätze und zwei südbadische Vizemeistertitel feiern.

Beim Kart-Slalom gilt es, Parcours mit vorgegebenen Figuren schnell und fehlerfrei zu befahren. Im Unterschied zum Rundstrecken-Kartfahren befindet sich immer nur ein Fahrer auf der Strecke. Deshalb ist es auch nicht so gefährlich.

Vor den Wertungsläufen besichtigen alle Fahrer die Strecke und prägen sich die verschiedenen Figuren ein. Bevor es ernst wird, darf dann jeder noch eine Probefahrt machen. Besonders wichtig für eine gute Platzierung ist, dass man sehr konzentriert ist und keine Pylone umfährt, da sonst Zeitstrafen drohen.

Zur Ausrüstung gehören ein Rennanzug, feste Schuhe, Handschuhe und natürlich ein Helm. Mein Freund trainiert ein- bis zweimal pro Woche auf einem Trainingsplatz in Frankreich. Dafür bekommt er ein Kart von seinem Verein gestellt. Die Karts für Meisterschaftsläufe stellt der ADAC, damit alle Piloten gleiche Siegchancen haben.

Wer sich gut vorstellen kann, auch auf vier Rädern durch die "Brezel" oder das "deutsche Eck" zu flitzen – so heißen zwei der Figuren –, bekommt Informationen zur Rennserie und den Vereinen beim ADAC Südbaden.
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