Für den kleinen Hunger

Wie macht man Reiswaffeln zu einem leckeren Snack?

Der Sonntag Sie schmecken nach Nichts, kleben und machen nicht satt? Aber die Reiswaffeln haben viele Fans. Süße und herzhafte Beläge machen sie zum gesunden und knusprigen Snack.  

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Eine Reiswaffel mit Gurke, Tomate und Avocado. Foto: SerPhoto (stock.adobe.com)
Sie schmecken nach Pappe, kleben am Gaumen und machen eh nicht satt – Reiswaffeln haben seit Tag eins ihrer Existenz gegen jede Menge Vorurteile zu kämpfen. Dabei haben sie auch viele Fans, wie sich mit einem Blick ins Reiswaffelregal belegen lässt. Dort haben sich zum Klassiker nämlich inzwischen auch Maiswaffeln, Kichererbsenwaffeln, Linsenwaffeln, Dinkelwaffeln, Mais-Amaranth-Waffeln mit Rosmarin und so manch andere Kreation gesellt. Allen gemeinsam sind die geringe Kalorienzahl und das schöne Knuspern beim Abbeißen, wobei Letzteres vermutlich ein entscheidender Grund dafür ist, dass kleine Kinder Reiswaffeln so lieben.

Hergestellt werden die Snacks ähnlich wie Popcorn – mit viel Hitze. Allerdings wird der Reis dabei in eine Form gepresst und ist viel Druck ausgesetzt, wenn er "expandiert", wie die Fachleute sagen. Die Stärke im Reis sorgt dafür, dass die einzelnen Körner miteinander verkleben, die Form für das runde oder auch eckige Erscheinungsbild. Dann wird das ganze noch ein wenig geröstet – fertig. Am häufigsten wird dafür Rundkornreis verwendet, der poppt nämlich am besten auf.

Am besten in Maßen – wegen Arsen

Die fertige Reiswaffel wiegt etwa sieben Gramm und ist auch kalorisch mit 27 Kalorien ein Leichtgewicht – wenn sie nicht noch mit Schokolade und ähnlichem Süßkram überzogen ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, Reiswaffeln nur in Maßen zu konsumieren, da sie teilweise wesentlich höhere Gehalte an giftigen Arsenverbindungen aufweisen können als weißer Reis. Völlig egal, ob Reis, Mais oder Dinkel – die runden Scheiben sind ein perfekter Brotersatz, nicht nur für Menschen, die Kalorien zählen. Auf die Idee, sich Erdnussbutter und Marmelade auf die Waffel zu schmieren, sind schon einige gekommen. Jetzt, wo’s wärmer wird und bald die ersten Beeren zu haben sein werden, empfiehlt sich auch diese frische Variante: Joghurt mit etwas Ahornsirup und Vanille süßen, auf die Waffel streichen und mit Erdbeeren, Heidelbeeren oder einfach dem Lieblingsobst toppen.

Herzhafte Beläge

Weitaus weniger populär, aber absolut zu empfehlen, sind herzhafte Beläge. Dafür hat sich das folgende Prinzip bewährt: Etwas Cremiges wie Humus, Frischkäse, zermatschte Avocado oder auch mal die Reste der Bolognese von gestern Abend auf die Waffel streichen und dann mit was auch immer das Herz begehrt toppen. Gemüse in Form von Gurkenscheiben oder Tomatenvierteln geht immer, Käse, Schinken, Thunfisch. Weil es den Waffeln in der Regel an Würze fehlt, darf man beim Belag ruhig zu aromaintensiven Zutaten greifen. Blauschimmelkäse, Meerrettich und getrocknete Tomaten sind zum Beispiel geeignete Kandidaten. Den Abschluss noch mit Liebe zum Detail hinlegen: etwas Kresse auf das Ei, Schnittlauch über die Paprika oder Pfeffer aufs Radieschen streuen. Und wer so richtig gerne Reis-Mais-Linsen-Waffeln mag, der geht einen Schritt weiter und baut sich daraus ein Sandwich oder gar einen Burger – das gibt dann zweimal Waffel mit einem Biss.

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