Zischup-Schreibwettbewerb Frühjahr 2016

Ist der Akku bald leer?

Wer an Zukunft denkt, dem kommen Raumschiffe, fliegende Autos oder riesige Städte mit Magnetschwebebahnen in den Sinn. Doch woher die viele Energie nehmen? Jan Sulzberger aus der Klasse 9c des Freiburger Goethe-Gymnasiums sucht nach Antworten.  

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Wer jetzt sofort Kernfusionsreaktor ruft, liegt falsch, denn die wird es hoffentlich irgendwann nicht mehr geben. Zu gefährlich. Es muss also schnellstmöglich ein Ersatz für Kohle-, Gas-, Öl- und Atomkraftwerke her. Interessante Alternativen sind Gezeiten- oder Wasser- und Windkraftanlagen. Andere Ideen sind allerdings auch interessant, wie etwa die kalte Kernfusion oder die Materie-Antimaterie-Reaktoren. Aber hier gibt es ein fundamentales Problem, beide Technologien sind mehr als unerforscht. Es sind Theorien, die praktisch noch nicht umgesetzt werden können.

Um zu zeitnahen Lösungen zurückzukommen: Es gibt da ja noch eine riesige Plasmakugel im Weltraum, deren Wärmestrahlung wir nutzen können: Die Sonne. Die Dächer in Großstädten sind der perfekte Ort, um Solarzellen aufzustellen, diese würden dann zumindest tagsüber genügend Strom für Teile der Stadt produzieren, je nach Standort der Stadt und je Jahreszeit. Auch eine Möglichkeit: die Geothermie wie in Island. Dort wird ein Großteil des Energiebedarfs über Geothermie gedeckt. Und das ist nicht der einzige Ort, an dem die Energiegewinnung aus Erdwärme möglich ist. Theoretisch ist es überall möglich, praktisch aber nur an bodentechnisch einwandfreien Orten. In Staufen zum Beispiel war die Bodenbeschaffenheit nicht ideal. Dennoch ist es eine vielversprechende Technologie, doch sie ist mit Vorsicht zu genießen.

Schlussendlich gibt es genügend funktionierende Technologien, um die Zeitspanne zu überbrücken, bis Kernfusionsanlagen als umweltfreundliche Energiequelle nutzbar gemacht werden können.

Wie die Zahlen des Umweltbundesamtes belegen, deckt Deutschland seinen Energiebedarf bereits zu über 30 Prozent aus erneuerbaren Energien.
Schlagworte: Jan Sulzberger, Zischup-Schreibwettbewerb Frühjahr
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