Zischup-Schreibwettbewerb Frühjahr 2016
Ist der Akku bald leer?
Wer an Zukunft denkt, dem kommen Raumschiffe, fliegende Autos oder riesige Städte mit Magnetschwebebahnen in den Sinn. Doch woher die viele Energie nehmen? Jan Sulzberger aus der Klasse 9c des Freiburger Goethe-Gymnasiums sucht nach Antworten.
Jan Sulzberger, Klasse 9c, Goethe-Gymnasium & Freiburg
Do, 19. Mai 2016, 15:23 Uhr
Schreibwettbewerb Zischup
Wir benötigen Ihre Zustimmung um BotTalk anzuzeigen
Unter Umständen sammelt BotTalk personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.
Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.
AkzeptierenMehr Informationen
Um zu zeitnahen Lösungen zurückzukommen: Es gibt da ja noch eine riesige Plasmakugel im Weltraum, deren Wärmestrahlung wir nutzen können: Die Sonne. Die Dächer in Großstädten sind der perfekte Ort, um Solarzellen aufzustellen, diese würden dann zumindest tagsüber genügend Strom für Teile der Stadt produzieren, je nach Standort der Stadt und je Jahreszeit. Auch eine Möglichkeit: die Geothermie wie in Island. Dort wird ein Großteil des Energiebedarfs über Geothermie gedeckt. Und das ist nicht der einzige Ort, an dem die Energiegewinnung aus Erdwärme möglich ist. Theoretisch ist es überall möglich, praktisch aber nur an bodentechnisch einwandfreien Orten. In Staufen zum Beispiel war die Bodenbeschaffenheit nicht ideal. Dennoch ist es eine vielversprechende Technologie, doch sie ist mit Vorsicht zu genießen.
Schlussendlich gibt es genügend funktionierende Technologien, um die Zeitspanne zu überbrücken, bis Kernfusionsanlagen als umweltfreundliche Energiequelle nutzbar gemacht werden können.
Wie die Zahlen des Umweltbundesamtes belegen, deckt Deutschland seinen Energiebedarf bereits zu über 30 Prozent aus erneuerbaren Energien.