In der Ursulinenhof-WG in Oberried lernen die Bewohner das Sterben kennen – und dadurch das Leben
In immer mehr Gemeinden wächst die Idee, Räume zum gemeinsamen Älterwerden zu schaffen. Der Ursulinenhof in Oberried ist ein Beispiel dafür, wie eine "Sorgende Gemeinschaft" funktionieren kann.
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Im Ursulinenhof in Oberried geben sie dem Tod Raum. Die Menschen, die hierher kommen, haben sich entschieden, die letzten Lebensjahre gemeinsam in einer Senioren-WG zu verbringen. Auch, um nicht allein zu sein, beim Sterben. Um sich dabei gegenseitig zu unterstützen. "Weil jeder seinen eigenen Weg geht und es oft nicht leicht ist, loszulassen", wie Lucia Eitenbichler von der Bürgergemeinschaft Oberried sagt, einem Verein, der sich sozialer Fragen vor Ort annimmt.
Als sie den Bescheid bekam, dass sie in den Ursulinenhof einziehen kann, zögerte Ursula Fischer keine Sekunde. Das war kurz, nachdem ihr Ehemann Dietrich im Frühjahr 2024 in den Ursulinenhof gezogen war. Sie ...