Die größten Baustellen in Friesenheim

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Nach seiner Wiederwahl im Januar 2024 benannte Erik Weide die aus seiner Sicht größten Baustellen in der Gemeinde: die Sanierung der Lüftung der Sternenberghalle, der Umbau des ehemaligen Klosters Heiligenzell zur kommunalen Kita, das Baugebiet Eschental, die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung. "2025 ist das Jahr der Umsetzung der meisten Baumaßnahmen. Es läuft alles sehr gut und wir haben seit Jahren auf diesen Vollzug hin geplant", sagt Erik Weide heute.

Sternenberghalle: Der Einbau der neuen Lüftungsanlage ist weit gediehen und soll im Herbst in Betrieb gehen.

Neubaugebiet Heiligenzell "Hinter dem Kloster": Laut Erik Weide gibt es noch eine Anpassung bei der Abwasserentsorgung. "Dort gibt es Schwachstellen seit 20 Jahren, die man noch regeln muss."

Kita Heiligenzell: Die Bauarbeiten laufen. Einfacher werde das Projekt aber nicht. Erik Weide spricht bei dem Vorhaben von einem "Sorgenkind". Im Zuge der Bauarbeiten tauchten immer wieder neue Herausforderungen auf, was eine Vermarktung erschwert. Unterm Strich werde der Umbau zur ersten kommunalen Kita wohl teurer als angenommen. "Insofern hatten die Kritiker des Projekts Recht", sagt Weide. Er steht aber fest hinter dem Vorhaben: "Wir konnten das ehemalige Kloster nur kaufen, weil wir eine soziale Nutzung zugesagt haben. Und an diesem Projekt hängt viel mehr: das Pfarrhaus, das gerade verkauft wird, das Baugebiet hinter dem Kloster. Es ist ein tolles Gesamtpaket für unsere Gemeinde, das wir hier schnüren." Die Kita soll Ende 2026 in Betrieb gehen, so Weide.

Ärztehäuser: Beim Projekt am Oberschopfheimer Dreiangel ist Erik Weide zuversichtlich: "Das gibt eine tolle Praxis mitten im Dorf." In Schuttern sei der Spatenstich erfolgt.

Wochenmarkt Friesenheim: Der Bürgermeister sieht das Dauerthema der Entwicklung eines tragfähigen, diversen und zuverlässigen Wochenmarkts auf dem richtigem Weg. "Die Betrachtung seitens der IHK hat uns sehr geholfen", so Weide.

Ehemalige Zigarrenfabrik Oberweier: Rund um das baufällige Gebäude musste die Gemeinde vor einiger Zeit den Gehweg absperren, weil Gefahr durch herabfallende Trümmer bestand. Bei der Entwicklung des Areals habe die Gemeinde wenig Handhabe, so Weide. "Das Gebäude hängt im Insolvenzverfahren. Die Frage ist, wie das Gebäude verwertet wird." Es sei wohl für einen Investor kein sehr attraktives Gebäude. Könnte die Gemeinde das Gebäude kaufen? Ja, meint Weide. "Aber die Gemeinde sollte eigentlich kein aktiver Player auf dem Immobilienmarkt sein." Tatsächlich habe die Gemeinde vor einiger Zeit im Bieterverfahren das Mindestgebot abgegeben – und dann irgendwann erfahren, dass es anderweitig verkauft wurde.
Schlagworte: Erik Weide, Unterm Strich
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