Schweiz

Der Basler Große Rat beschließt die Neuausschreibung für das Restaurant im Kasernen-Kopfbau

Der Basler Große Rat hat entschieden: Der Restaurantbetrieb im Kasernen-Kopfbau wird neu ausgeschrieben. Die Pächtersuche geht weiter.  

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Am Kopf des Kasernenplatzes in Basel steht das neue K-Haus  | Foto: Savera Kang
Am Kopf des Kasernenplatzes in Basel steht das neue K-Haus Foto: Savera Kang

Der Restaurantbetrieb im Kopfbau der Basler Kaserne soll neu ausgeschrieben werden. Der Basler Große Rat stimmte am Mittwoch diesem Antrag zu und verhinderte damit eine Rückweisung des Geschäfts an die Regierung. Das 2016 im Rahmen des Gesamtausbaus des Kasernen-Kopfbaus geplante Restaurant lässt auf sich warten. Der Versuch scheiterte, einen Pächter oder eine Pächterin zu finden, der oder die den Vollausbau der Räumlichkeiten selber bezahlt.

So wurde die Regierung mit dem Antrag vorstellig, den Vollausbau mit Kosten von rund 3,4 Millionen Franken vom Kanton stellen zu lassen. Dieser Vorschlag war im Großen Rat umstritten. Die Sprecher der FDP und SVP sprachen von einer in den Grundfesten verkorksten Situation. Auf der anderen Seite kritisierte GAB-Sprecherin Tonja Zürcher die zunehmende Kommerzialisierung des rheinseitigen Areals beim Kasernen-Kopfbau.

Die Bau- und Raumplanungskommission (BRK) und die Regierung versuchten, mit einem als Kompromiss bezeichneten Vorschlag eine Rückweisung des hoch umstrittenen Geschäfts zu verhindern. Konkret beantragte die BRK, den Restaurantbetrieb neu auszuschreiben und die maximal nutzbare Außenfläche aller Restaurantbetriebe im Kasernen-Kopfbau auf 425 Quadratmeter zu beschränken. Und Finanzdirektorin Tanja Soland (SP) kündigte an, dass ein Teil der Investitionen als Amortisationsbeitrag von der Pächterschaft wieder eingeholt werde. Diese Vorschläge stießen bei den Fraktionssprechern der SP, der Mitte/EVP und der LDP auf Wohlwollen. Der FDP-Antrag auf Rückweisung an die Regierung wurde mit 52 zu 35 Stimmen bei 9 Enthaltungen abgewiesen. Der Kommissionsantrag für eine Neuausschreibung wurde schließlich mit 54 zu 30 Stimmen bei 12 Enthaltungen angenommen.

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