Zweimal 20 Jahre
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Im Kursana Domizil Friesenheim hat Simone Homberg (46) die soziale Betreuung von Senioren aufgebaut. Heute leitet sie den Bereich gemeinsam mit Caroline Zeller (48). Beide feierten unlängst ihr 20-jähriges Dienstjubiläum und sind Mitarbeiterinnen der ersten Stunde, schreibt die Einrichtung. Kurz nach der Eröffnung des Hauses 2004 fing Carolin Zeller in der Pflege an. Simone Homberg, die gerade ein Studium der Sozialen Arbeit absolviert hatte, bekam eine Stelle in der Betreuung – als erste Mitarbeiterin in diesem Bereich. "2006 begannen wir damit, Ehrenamtliche zur Unterstützung zu gewinnen", erinnert sich Homberg. Dann kam 2008 das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz, das auf eine Verbesserung der psychosozialen Versorgung abzielte. Das Team wuchs an und Homberg wurde die Leitung übertragen. Vor vier Jahren übernahm Zeller die Stellvertretung. Bis dahin hatte die Erzieherin 16 Jahre lang in der Einrichtung als Pflegeassistentin gearbeitet. Der Wechsel war für sie die richtige Entscheidung. "Jetzt habe ich meinen Traumjob", sagt sie. Nicht nur das Team hat sich vergrößert, sondern auch das Beschäftigungsangebot. "Wir haben zum Beispiel eine Handarbeits-, eine Kreativ- und eine Gartengruppe; es gibt Korbflechten, Alltags- und Gedächtnistraining, Gesellschaftsrunden, Sitzgymnastik und Tanztees", zählt Simone Homburg auf. Sie und Zeller organisieren Konzerte und Feste und unterhalten Kooperationen mit Kindergärten, Schulen und einer Reha-Werkstatt. Und sie kümmern sich um die Ehrenamtlichen, die sich im Haus engagieren. "Sie sind eine unglaubliche Bereicherung. Wir möchten dafür sorgen, dass sie sich bei uns wohlfühlen", sagt Homburg. Vom Nutzen einer abwechslungsreichen sozialen Betreuung sind Simone Homberg und Carolin Zeller überzeugt. Sie trage dazu bei, Fähigkeiten bei den Bewohnerinnen und Bewohnern zu fördern und ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Die Aktivitäten und Begegnungen brächten Freude und Lebensqualität. Die Wertschätzung und Dankbarkeit der Senioren ist groß. "Jeden Tag, wenn ich heimgehe, fühle ich mich wie eine Heldin", sagt Carolin Zeller.