Wohnen, wo einst Grunerns Zuchtbulle stand
Das Ehepaar Sutter hat den Farrenstall am Bären-Bad des Staufener Ortsteils ausgebaut und wurde nun für die energetisch mustergültige Sanierung ausgezeichnet.
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STAUFEN-GRUNERN. Die Urkunde ist aus Papier, die Plakette aus Plastik – doch die Ehre ist Gold: Für den Umbau des Farrenstalls neben dem Bären-Bad haben die Besitzer Gaby und Rolf Sutter den ersten Platz in der Kategorie "Modernisierung im Denkmalschutz" errungen. Ausgeschrieben hatte den Wettbewerb das Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg. Gelobt wurde von der Jury vor allem der niedrige Energiebedarf des Hauses.
Wärme und gar Hitze verbreitete in dem Gebäude früher nur einer – und das war der Bulle, genauer: der gemeindeeigene Zuchtbulle. Laut Wikipedia bezeichnet das Wort Farren ein "geschlechtsreifes männliches Hausrind". Jede Gemeinde war früher verpflichtet, ein zeugungsfähiges Vatertier zu halten; der Farrenstall war damit nichts anderes als eine ...