Entgeltvertrag

Tarifeinigung im Gastgewerbe: sieben Prozent mehr

Sie bringen das Mittagessen, schenken Getränke nach und räumen ab: Die Beschäftigten im Gastgewerbe sollen nun bald mehr Geld bekommen. Die Einigung ist aber nur von überschaubarer Dauer.  

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Im Gastgewerbe gibt es mehr Geld. (Symbolbild)  | Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Im Gastgewerbe gibt es mehr Geld. (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Quelle: Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Die BZ-Redaktion hat diese Meldung nicht redaktionell bearbeitet.

Stuttgart (dpa/lsw) - Im Tarifkonflikt im baden-württembergischen Gastgewerbe haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga geeinigt. Ab April 2025 gelte über alle Tarifgruppen hinweg eine Lohnerhöhung von sieben Prozent, hieß es in einer Mitteilung. Vom Landesverband der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gab es zunächst keine Reaktion. 

Der Branche gehören laut Dehoga im Südwesten rund 27.000 mittelständische Unternehmen mit rund 137.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an. Gültig sei der neue Entgeltvertrag bis zum 31. Dezember. "Diese Entscheidung ist vor dem Hintergrund der zu erwartenden Mindestlohnerhöhung zum 1. Januar 2026 gefallen", erläuterte Dehoga-Verhandlungsführer Fritz Engelhardt. Die nächsten Verhandlungen könnten somit im Spätherbst stattfinden.

© dpa‍-infocom, dpa:250313‍-930‍-403195/1

Schlagworte: Fritz Engelhardt

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