"Man geht raus und hat Spaß "
BZ-INTERVIEW mit Herbert Grönemeyer über seine Konzerte, seine Stimme und seine Kondition.
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r ist unermüdlich: Im vergangenen Jahr erst hat Herbert Grönemeyer eine Stadiontournee absolviert zu seinem jüngsten Album "Schiffsverkehr", jetzt legt er nochmal fast zwei Dutzend Konzerte in kleineren Spielstätten nach. Ende Mai wird er auf der Rennbahn Iffezheim bei Baden-Baden auftreten. Und er wird auch dort gut und gerne drei Stunden lang spielen, wie er es immer tut. Im Vorfeld bekamen wir Gelegenheit für ein Gespräch mit dem Sänger, der vor drei Wochen 56 geworden ist.
EBZ: Herr Grönemeyer, man kennt das aus alten Filmen übers Theater: Vor der Vorstellung guckt der Schauspieler durch so ein kleines Loch im Vorhang, um zu sehen, ob’s voll ist und was für Leute da sind. Spickeln Sie auch vor Ihren Konzerten?
Herbert Grönemeyer: Ja, ich spickele auch vorher. Ich nehme einen Kapuzenpulli oder eine Mütze und gehe, meistens von der Seite, in die Halle oder ins Stadion und stelle mich da ein paar Minuten hin, bis mich jemand erkennt. Um aufzunehmen, was für eine Atmosphäre das ist, wie die Leute drauf sind. So wie Fußballer vor dem Spiel ins Stadion gehen, um sich das anzugucken, so mache ich das auch. Das wärmt einen auf. Und man kommt nicht auf die Bühne und muss sich erstmal orientieren, sondern ...