"Förster müssen auch viel am Computer arbeiten"
ZISCH-INTERVIEW mit Försterin Nicole Schmalfuß über ihren Beruf, den früher ausschließlich Männer ausübten.
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Zisch-Reporter Mattis Schmalfuß aus der Klasse 4c der Lorettoschule in Freiburg hat seine Mutter, Försterin Nicole Schmalfuß, über ihren Beruf befragt.
Schmalfuß: Am schönsten ist es, wenn ich draußen im Wald unterwegs bin.
Zisch: Um was geht es in Ihrem Beruf eigentlich?
Schmalfuß: Es geht um alle Aufgaben, die im Wald wichtig sind, zum Beispiel Naturschutz, Baumartenwahl, Holzernte, Wege in Ordnung halten oder auch um die Frage, was sich die Menschen vom Wald wünschen.
Zisch: Von Förstern denken die Leute, dass sie die ganze Zeit im Wald sind. Stimmt das denn auch wirklich?
Schmalfuß: Nein, tatsächlich arbeiten Försterinnen und Förster auch viel im Büro und am Computer, zum Beispiel wenn sie die Arbeiten planen oder Genehmigungen erteilen. Die Förster in den Revieren sind öfters draußen als diejenigen, die im Forstamt arbeiten.
Zisch: Gibt es mehr Förster oder Försterinnen in Deutschland?
Schmalfuß: Früher gab es fast nur Förster, aber heute üben auch viele Frauen diesen Beruf aus.
Zisch: Für wen ist dieser Beruf nichts?
Schmalfuß: Man sollte sich für die Natur interessieren und auch ein bisschen Spaß an Technik und Maschinen haben. Außerdem muss man mit vielen Menschen darüber reden, was gut für den Wald ist. Wem das alles nicht gefällt, der sollte lieber etwas anderes machen.
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