Briefwahl
Es ist eine Sauerei, wie mit Auslandsdeutschen umgegangen wurde
Viola Jordan (Freiburg)
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Leider haben Sie es versäumt, in Ihrem Artikel zu erwähnen, dass nicht nur Auslandsdeutsche, die fernab von Metropolen leben, Probleme mit der Briefwahl haben. Ich lebe derzeit in Chicago. Meine Briefwahlunterlagen sind am Dienstag vor der Wahl angekommen. Ich habe über 100 Dollar bezahlt, um die Wahlunterlagen per Fedex und Eilversand nach Deutschland zu schicken. Sie sind trotzdem nicht rechtzeitig angekommen. So wie mir geht es sicherlich Tausenden von Auslandsdeutschen. Sehr, sehr viele von uns leben in Großstädten. Dennoch war es uns nicht möglich, am demokratischen Prozess teilzunehmen. Meine Anfrage beim Bundeswahlamt, ob sich da jemand drüber Gedanken gemacht hat, wurde immerhin beantwortet, aber die Antwort lautete im Prinzip: Tja, tut uns leid, ist aber rechtens laut eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts. Es stünde mir natürlich frei, die Wahl anzufechten. Und das werde ich nun wohl auch tun. Ich finde, es ist eine absolute Sauerei, wie bei dieser Wahl mit uns Auslandsdeutschen umgegangen wurde. Schön, dass die Medien über unsere Schwierigkeiten zu wählen berichten. Viola Jordan, Freiburg