Kirchenaustritte

Erhalt der Gotteshäuser als Orte der Stille

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Zum Bericht "Zahl der Kirchenaustritte weiterhin hoch" (BZ vom 31. März).

Derlei Titel zum Kirchenaustritt lassen mich immer aufhorchen. Sollte auch ich dabei sein, mit einem Austritt gegen Strukturen, die unzähligen Missbrauch an Kinder und Jugendlichen deckt?

Ich bin Kinder- und Jugendpsychiaterin, aber ich bin eben auch Tochter eines angesehenen Fundamentaltheologen. In dem gleichen Jahr, als er verstarb, nahm ich an einem Schweigeprotest auf dem Münsterplatz in Freiburg teil (die BZ berichtete) gegen die Gewalt der Kirche. Ich fragte meinem Vater, was er von einem Kirchenaustritt als adäquate Reaktion hielte. Er antwortete, dass wenn es nur eine Sache gäbe, für die ich einstehen könne, so solle ich bleiben. Für mich sind das der Erhalt der Gotteshäuser, da sie als Ort der Stille in dieser lauten Welt unschätzbaren Wert haben.

Ergänzen möchte ich noch, dass eine Freundin mich zur Taufpatin anfragte, da sich in ihrem Umfeld praktisch kein Kirchenzugehöriger mehr befinde.
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