Eindruck, der Feind steht in der Mitte

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Zum Bericht "Über 20.000 demonstrieren gegen Rechts" (BZ vom 24. Februar):

"Solidarisch gegen Rechts"??? Was war das denn? Eher "Spaltend gegen die Mitte der Gesellschaft". Wir sind gekommen, um mit einem möglichst breiten Spektrum von Mitmenschen für den Erhalt einer lebendigen und vielfältigen Demokratie zu demonstrieren. Stattdessen hatten wir bei der Kundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge den Eindruck, der Feind steht in der Mitte der Gesellschaft.

Zu keiner Zeit wurde die Frage gestellt, was es für uns bedeutet, wenn eine rechtsextreme Partei an die Macht kommt. Lieber wurden die Parteien der Mitte von den Rednern zur Verantwortung gezogen. Wollen wir auf diese Weise allen ernstes Menschen davon überzeugen, sich für die Verteidigung demokratischer Werte einzusetzen? Kein Wort von freier Presse, auch nicht vom Erhalt der Umwelt (wurde immerhin ins Grundgesetz aufgenommen), Schutz unserer Justiz. Stattdessen wurden Forderungen erhoben, die man in einer Demokratie natürlich stellen kann, aber dann sollte man ehrlicherweise auch ankündigen, um was für eine Demonstration es sich handelt.

Mit solidarischen Grüßen für den Zusammenhalt einer möglichst breiten Mitte der Gesellschaft.
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