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Die neue Prüfstrecke des Vermessungsamts liegt bei Weisweil

Prüfen, ob die verwendeten Messinstrumente auch wirklich die richtigen Entfernungen anzeigen - das geschieht jetzt seitens des Vermessungsamtes neben der K5135 bei Weisweil.  

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Die neue Prüfstrecke des Landratsamtes parallel der K5135 bei Weisweil.  | Foto: Landratsamt Emmendingen
Die neue Prüfstrecke des Landratsamtes parallel der K5135 bei Weisweil. Foto: Landratsamt Emmendingen

Die K5135 verläuft schnurgerade zwischen dem Leopoldskanal hinter Kenzingen und der Gemeinde Weisweil – der parallel dazu verlaufende Radweg ist somit ideal für die neue Prüfstrecke des Vermessungsamts des Landratsamts Emmendingen. Die musste angelegt werden, weil die Markierungen an der alten Prüfstrecke bei Wasser versehentlich bei Kabelverlegungsarbeiten entfernt worden waren, heißt es in einer Mitteilung. Die Mitarbeiter des Vermessungsamts haben die Prüfstrecke nun an dieser Stelle neu angelegt und die Markierungen mit einem Vermesser der oberen Vermessungsbehörde (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung) auf den zehntel Millimeter genau exakt ausgerichtet und geeicht. Das sei so genau, dass schon ein leichtes Erdbeben eine erneute Eichung nötig machen würde, heißt es weiter. Auch auf den Schattenwurf der Bäume wurde bei der Entscheidung für den Standort geachtet, da eine zu starke Sonneneinstrahlung auf den Asphalt ebenfalls für eine minimale Ungenauigkeit bei den Markierungen führen könnte.

Auf den Millimeter genau muss vermessen werden

"Eine solch exakte Prüfstrecke ist nötig, damit wir unsere Messinstrumente jederzeit auf ihre Genauigkeit überprüfen können", erklärt Klaus Disch, Fachbereichsleiter Liegenschaftsvermessung des Vermessungsamts den Sinn dahinter. Das Amt ist unter anderem für die Durchführung von Liegenschaftsvermessungen, die Übermittlung von Geobasisinformationen des Liegenschaftskatasters, sonstige vermessungstechnische Dienstleistungen sowie für das Geographische Informationssystem des Landkreises und die interaktive Kreiskarte zuständig. Und da gelte es teilweise auf den Millimeter genau zu vermessen, damit alles seine Richtigkeit habe und es zu keinen Beschwerden komme.

Die im Asphalt eingelassenen Messpunkte entlang der Prüfstrecke zeigen die Entfernung zu zehn Metern, 100 Metern und 300 Metern auf den zehntel Millimeter genau an. "Einmal im Jahr müssen unsere Geräte hier auf ihre Genauigkeit hin kontrolliert werden", sagt Klaus Disch. Diese Aufgabe könnte auch an Firmen vergeben werden, die diesen Service anbieten. Aber das sei natürlich auch eine Kostenfrage. Zudem könnten nun auch private Vermessungsdienste diese Prüfstrecke benutzen.

Eine weitere Prüfstrecke des Vermessungsamtes gibt es übrigens in Riegel. Hier werden die GPS-Geräte überprüft.

Schlagworte: Klaus Disch
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