Das erwartet die Freiburger Wirtschaft von der nächsten Bundesregierung
Union und SPD ringen in Berlin um die Ausrichtung der künftigen Bundesregierung. Die Erwartungen sind hoch – auch in Freiburg. Die BZ hat bei hiesigen Entscheidungsträgern der Wirtschaft nachgefragt.
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Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden
Mit dem XXL-Schuldenpaket haben sich die Koalitionäre um Friedrich Merz vom Spardruck befreit. Ein Befreiungsschlag sieht anders aus. Die Union hat ihr zentrales Wahlversprechen gebrochen. Die Gefahr ist groß, dass frei gewordenes Geld jetzt für Wahlgeschenke ausgegeben wird und gerade nicht in Verteidigung und Infrastruktur fließt. Ob diese Schulden ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum auslösen, muss sich noch erweisen - die Bauzinsen sind als Folge schon explodiert. Auch andere Preise werden steigen, wenn der Staat nun in großem Stil Güter und Dienstleistungen nachfragt. Was bisher aus den Koalitionsverhandlungen zu hören ist, ist entweder nicht das Richtige oder viel zu wenig. Ein Tariftreuegesetz, die Mütterrente, die Agrardieselrückerstattung und ein Steuerrabatt für die Gastronomie machen noch keine Wirtschaftswende. So kurbelt man weder Investitionen an, noch stoppt man die Deindustrialisierung. Um die Erosion der Wettbewerbsfähigkeit zu stoppen, muss von den Koalitionären noch mehr kommen.
Für eine vitale Wirtschaft und den Wohlstand der Zukunft braucht es ...