Anstrengende Flucht

Mehr als drei Tage dauerte der Weg von Kiew nach Deutschland.  

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Nikita Poljakov nach ihrer Ankunft in Deutschland  | Foto: Svetlana Kosel
Nikita Poljakov nach ihrer Ankunft in Deutschland Foto: Svetlana Kosel
Zisch-Reporterin Isabella Knaus aus der Klasse 4b der Johanniterschule in Heitersheim berichtet von ihrer Großcousine und ihrem Großcousin, die mit ihrer Oma vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. Sie haben eine sehr weite Reise auf sich genommen, um in Deutschland endlich wieder in Sicherheit zu sein. Doch ihr Neustart ist nicht leicht:

Die Cousine von meiner Mama lebt in Kiew. Sie hat zwei Kinder, Polina Poljakov, zehn Jahre und Nikita Poljakov, acht Jahre alt. Sie mussten in einen Keller ziehen, weil die Hauptstadt der Ukraine, Kiew, von russischen Soldaten bombardiert wurde. Fünf Tage haben sie im Keller verbracht. Polina und Nikita hatten sehr große Angst. Es wurden Hochhäuser bombardiert und ihre Schule zerstört. Ein Klassenkamerad wurde getötet. Polina und Nikita haben eine Oma, die mit ihnen zusammen lebt. Die Oma und die Kinder mussten die Stadt verlassen.

Sie haben beschlossen, nach Deutschland zu meiner Tante in Nordrhein Westfalen zu flüchten. Die Eltern von Polina und Nikita sind in Kiew geblieben. Die Flucht war sehr anstrengend. Sie mussten zehn Stunden am Bahnhof warten, bis sie in einen Zug nach Deutschland steigen konnten. Nach drei Tagen sind sie in Polen angekommen. Es gab sehr viele nette Menschen, die die Geflüchteten aus Kiew nach Deutschland bringen wollten.

Ein sehr netter Mann hat die Drei zu meiner Tante gefahren. Als sie angekommen sind, waren sie sehr erschöpft und müde und haben erstmal geschlafen. Nikita und Polina sind nun in Sicherheit. Aber sie sind sehr traurig und sie hoffen, dass die Eltern den Krieg in der Ukraine überleben und gut überstehen und sie sich als Familie bald wieder sehen und in die Arme schließen können.
Schlagworte: Nikita Poljakov, Polina Poljakov, Isabella Knaus
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