Teure Brückensanierung sorgt für Diskussionen

Mail

Wir benötigen Ihre Zustimmung um BotTalk anzuzeigen

Unter Umständen sammelt BotTalk personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.

Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.

Akzeptieren
Mehr Informationen
Teure Brückensanierung sorgt für Diskussionen

Neun Todtnauer Brücken müssen dringend saniert werden. Eine Prüfung, die in regelmäßigem Turnus durchgeführt wird, erteilte ihnen die Noten "nicht ausreichend", die Althüttenbrücke in Geschwend erhielt gar ein "ungenügend". Dem Vorschlag der Verwaltung, die Bauwerke mit einem geschätzten Aufwand von 100.000 Euro instand setzen zu lassen, wollten die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung so nicht folgen. Einstimmig beschlossen sie daher, das Bauamt solle klären, wie man Kosten sparen könne. Für die CDU fragte Fraktionsvorsitzender Steffen Lehr, ob man wirklich alle Brücken brauche. Einige könne man vielleicht zu Fußgängerbrücken zurückstufen oder ganz aufgeben. Bauamtsleiter Klaus Merz, der die Ergebnisse der Prüfung vorgestellt hatte, betonte, dass die genannten Brücken saniert werden müssten, wenn sie benutzt werden. Man könne abklären, wie aufwändig sich die Reparatur gestalte. In einem Fall reiche vielleicht sogar ein Geländer. Zwei oder drei Brücken müssten jedoch völlig neu gebaut werden. Es liege jedoch im Ermessen des Gemeinderats, festzulegen, welche Brücken wirklich gebraucht werden. Anschließend könne er dann Angebote der Baufirmen einholen, um die Kosten einzuschätzen. Martin Halm, Freie-Wähler-Stadtrat und gleichzeitig Ortsvorsteher von Präg und Herrenschwand, forderte, dass die Präg-Inn-Brücke nicht abgerissen oder zur Fußgängerbrücke zurückgestuft werden dürfe. Über sie laufe die gesamte Holzabfuhr, die andernfalls durch den Ortsteil Geschwend fließe. Auch der landwirtschaftliche Verkehr nutze die Brücke.
Schlagworte: Martin Halm, Klaus Merz, Steffen Lehr
Zeitungsartikel herunterladen Fehler melden

Weitere Artikel