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Hotel Auerhahn Schluchsee: Schwarzwald modern interpretiert

Sa, 22. März 2025

Anzeige Nach einer dreijährigen Sanierung kombiniert das Hotel Tradition und Nachhaltigkeit. Nachhaltige Materialien, moderne Energiezentrale und innovative Zimmergestaltung erwarten die Gäste.

Geräumig und mit einer Sitzecke wurden die Suiten gestaltet, die Ausstattung ist schlicht und edel. FOTO:MAX GRÜNINGER

Tradition und Moderne vereint unter einem Dach - Mitte Februar öffnete das Hotel Auerhahn in Schluchsee-Aha nach der Sanierung wieder seine Türen. Nachhaltigkeit spielte bei der Sanierung eine große Rolle

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Der Wintergarten mit seinem außergewöhnlichen Mosaikfußboden lädt zum Verweilen ein. FOTO:MAX GRÜNINGER
Der Wintergarten mit seinem außergewöhnlichen Mosaikfußboden lädt zum Verweilen ein. FOTO:MAX GRÜNINGER

Seit dem 18. Jahrhundert in Familienbesitz eröffneten die Vorfahren des heutigen Hotelchefs Marius Tröndle Anfang des 20. Jahrhunderts in dem einstigen landwirtschaftlichen Anwesen das Hotel Auerhahn und verkauften dieses 1910. Nachdem das Hotel 1984 abbrannte, holte Meinrad Tröndle das Anwesen in Familienbesitz zurück und baute das Hotel wieder auf. Von 1990 an war der Auerhahn verpachtet und als sich die Pächter zurückzogen, ergriff Marius Tröndle, der Enkel von Meinrad Tröndle, im Jahr 2020 kurz entschlossen die Chance, das Hotel zu übernehmen.

Der gelernte Koch, Hotelfachmann und diplomierte Betriebswirt hatte zunächst nur eine kleine Renovierung geplant, musste aber erkennen, dass dies nicht ausreicht, und nahm eine Kernsanierung Angriff. Nachhaltigkeit war dabei ein großes Thema. Eine hochmoderne Energiezentrale sorgt für eine Reduzierung von CO2-Emissionen, eine Photovoltaikanlage liefert Strom. Und das gesamte Haus wurde isoliert. Darüber hinaus wurden die Zimmer modernisiert, das Haus um einen Wintergarten erweitert, der Wellnessbereich erneuert und eine neue große Küche installiert.

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Für das Hotel hat Tröndle einen eigenen Stil entwickelt, eine eigene Auffassung des Schwarzwaldes, wie er sagte. Schwarzwald modern interpretiert, lässt sich der Stil auf den Punkt bringen. Der Schwarzwaldbarock wurde entfernt, erhalten hat Tröndle dagegen die Kachelöfen in Restaurant und Brasserie sowie mehrere schwarzwaldtypische Holzdecken.

Materialien aus dem Schwarzwald

Bei den Materialien legte Tröndle größten Wert auf hochwertige Qualität, dominiert Schwarzwaldtypisches wie Holz, Granit und Glas, Materialien, wie man sie auch am Schluchsee findet. Grauer Granit fällt dem Gast gleich beim Betreten das Hauses an der Rezeption ins Auge und findet sich an vielen weiteren Stellen im Haus wieder. Und die Beleuchtung weist auf den geschichtlichen Hintergrund der Herkunft des schwarzwälder Glases hin. Gestaltet sind die Lampen entsprechend dem Stil des Hauses, aber zeitlos. Angesichts der Lage an der B500 wurde auf eine Terrasse verzichtet, stattdessen lädt ein neuer lichtdurchfluteter Wintergarten mit bequemen Sitzgelegenheiten, einem stilvollen Mosaikboden und einer Bar zum Verweilen ein.

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Bei Zimmern wie Suiten dominiert der Minimalismus „weniger ist mehr, es kommt auf die Materialien an“, beschreibt Tröndle das Konzept. Gesetzt hat er auch hier auf hochwertige Materialien, bei der Einrichtung dominieren schlichte, aber edle Möbel aus Holz. Dieses stammt aus Deutschland, auch dies war dem Hotelier ein Anliegen. Und noch etwas: 65 Prozent der Produkte sind recycelt oder recycelbar, ein weiterer Beitrag zur Nachhaltigkeit. Selbstverständlich sind die Zimmer bestens gedämmt und schallisoliert, sodass die Gäste vom Straßenlärm der am Haus vorbeiführenden B500, die Tröndle als Fluch und Segen zugleich bezeichnete, nicht gestört werden. Ausgestattet sind die Zimmer, die meisten von ihnen verfügen über einen Balkon, mit einem Bad mit Badewanne und begehbarer Dusche, TV, automatisierter Klimaanlage und natürlich WLAN. Allen Zimmern haftet ein leicht japanischer Hauch an, erklärte Tröndle. Denn: „Die japanische und die schwarzwälder Mentalität liegen gar nicht so weit auseinander, zumindest, was die Handwerkskunst betrifft“, davon ist er überzeugt.

Nach rund dreijähriger Sanierung öffnete das Hotel Auerhahn am 14. Februar wieder seine Türen. Seither kümmern sich Tröndle und seine 64 Mitarbeitenden in allen Belangen um das Wohl der Gäste.


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