Breisach ist während der närrischen Tage im Ausnahmezustand, wenn es heißt: Schmecksch dr Brägl? Ajoo! Höhepunkt der Brysacher Fasent sind die Gauklertage am 2. und 4. März, Sonntag und Dienstag.
Ein Brauchtum ganz eigener Art und Ausstrahlung hat sich im alemannischen Raum erhalten und wird heute mehr denn je gepflegt: Die Fasnacht oder auch Fastnacht wird in Breisach („Brysach“) „Fasent“ genannt. Die eigentliche Brysacher Fasent begann am gestrigen „Schmutzige Dunnschdig“ und endet am Dienstagabend in fünf Tagen mit der Verbrennung.
Der heutige Fasent-Fridig ist der Tag der Guggemusik. Los geht es um 18.11 Uhr im Narrendorf auf Heinrich-Ulmann-Platz. dem Bei Musik, Speis und Trank wird es so richtig laut. Neben Live-Guggenmusik ist Open-Air-Party mit DJ Vadder angesagt. Der Eintritt ins Narrendorf kostet fünf Euro Am Fasent-Samschdig wird beim Spector am Gutgesellentorplatz um 11.11 Uhr der Narrenbaum gestellt.
Höhepunkt der Brysacher Fasent sind traditionell die beiden Gauklertage am Sonntag und Dienstag. Der sonntägliche Gauklertag startet um 14 Uhr auf dem Heinrich-Ulmann-Platz mit Gauklerei, Kesslerei, Clownerie und vielem mehr. Vier Euro kostet der Eintritt. Der Narrennachwuchs kommt dann am Rosenmändig beim Kinderball in der Stadthalle auf seine Kosten. Um 19 Uhr startet die Preismasken-Rallye durch die Breisacher Wirtschaften
Zum zweiten Gauklertag am Fasent-Zischdig erwarten die Breisacher Narren den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU und Bundestagsabgeordneten, Andreas Jung. Als Strafe vom Gauklerpranger im November wird Andreas Jung um 14 Uhr die Eröffnungsrede halten. Jung ist am Bodensee zu Hause und in Stockach aufgewachsen, somit liegt ihm die alemannische Fasnet im Blut. Sein - sicher humorvoller Auftritt wird schon mit großer Spannung erwartet.
Alles hat ein End - auch die Brysacher Fasent: Um 21.30 Uhr zieht das närrische Volk vom Neutorplatz zum Heinrich-Ulmann-Platz, wo um 22 Uhr die närrischen Tage 2025 mit der Fasentsverbrennung enden.