Turm der Zähringer Burg

Geringes Interesse oder mangelnde Fähigkeit?

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Zum Bericht "Zähringens schiefer Turm soll im Juli wieder öffnen"(BZ vom 4. März).

Zuvor Geschichtliches kurz ins Bewusstsein gerückt: Der Burgberg Zähringen wurde schon im 4. Jahrhundert von den Alamannen besiedelt, um das Jahr 1100 entstand dort die Burg Zähringen, und der heute noch existierende Rundturm wurde immerhin um 1300 erbaut!

Das alles beinhaltet Fakten und stadtgeschichtlich bedeutende Vorgaben (Zähringer Stadtgründung), mit denen eine Stadt sorgsam und auch stolz umgehen sollte. Heute ist die Burganlage im Besitz der Stadt Freiburg, sodass sie für Pflege und Instandhaltung dieser Anlage zu sorgen hat. Die vernachlässigte Fürsorge im Fall Zähringer Turm wirft nun die Frage auf: Ist es "nur" geringes Interesse der städtischen Gremien an städtischer Vergangenheit oder liegt es eher an mangelnder Fähigkeit der zuständigen Ämter, die dafür notwendigen Sanierungsarbeiten zeitnah zu koordinieren, damit ein beliebtes Ausflugsziel wieder für die Bürgerschaft zugänglich ist? Wahrscheinlich: sowohl als auch …

Hätte man sich früher gekümmert, wären die Bäume nicht in die Stützmauer des Plateaus gewachsen, wär der Regen nicht in den Turm eingedrungen, hätte man sich wieder für eine Holztreppe entscheiden können, hätte man nicht das Dach des Turmes abnehmen müssen, hätte man wahrscheinlich sogar Geld sparen können … Sicher ist jedenfalls, dass sich die Stadt im Umgang mit dem Thema Zähringer Turm kein Ruhmesblatt verdient hat.
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